Weltpremiere: Die letzten Zeitzeugen

09.02.2020

Zu Gast: Die Brüder Günther und Heinz Barisch und Regisseur Michael Kalb mit diesem beeindruckenden Film.

Dieser Film von Michael Kalb und Timian Hopf geht der Frage nach,warum das Damals heute aktueller ist denn je.

Die Brüder Günther und Heinz Barisch sind selten einer Meinung. Doch wenn es um ihre Heimat geht, leuchten ihre Augen gleichermaßen. Ihre Heimat, das ist das kleine Städtchen Zülz, das heute Biala heißt und seit Ende des Zweiten Weltkriegs zu Polen gehört. Für die Brüder ist es der beschauliche oberschlesische Ort geblieben, auch wenn sie ihn vor knapp 75 Jahren verlassen mussten. In ihrem 85-minütigen Dokumentarfilm "Die letzten Zeitzeugen" begleiten die beiden Augsburger Filmemacher Michael Kalb und Timian Hopf die Senioren auf eine Reise in die Vergangenheit und besuchen die Orte ihrer Kindheit. Neben den Brüdern interviewte Kalb 35 weitere Zeitzeugen. Sie alle berichten von der Zeit zwischen 1920 und 1950. "Wie ein Mosaik aus Erinnerungen soll unser Film die Grausamkeit und Widersprüche des ?Dritten Reiches?, das Chaos nach Kriegsende, aber auch den Alltag und manche Lichtblicke dieser Zeit greifbar machen", sagt der Regisseur und Produzent Michael Kalb.

Aufgrund der hohen Nachfrage weitere Aufführungen im Februar und März 2020.
Foto 1 Weltpremiere: Die letzten Zeitzeugen

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